Temperatur und Feuchtemessung mit 868 MHz Funksensor

Für die Räume der DingFabrik Köln sollte eine drahtlose Erfassung von Temperatur und Feuchte innen und außen an mindestens 4 Meßstellen aufgebaut werden. Viele Versuche mit 433 MHz Sensoren und Sendern, z.B. dem KW-9010 als Sensor mit Sender oder einem Selbstbau mit ATTiny85 mit 433 MHz endeten alle mit dem Ergebnis, dass die Reichweite zu gering war. Insbesonders dann wenn die Empfänger mit einem Raspberry Pi kommunizierten gab es Störungen insbesonders durch schlechte Masseführung. Nach etlichen Versuchen konnte ich mit dem TinyTX auf 868MHz eine gute Reichweite und hohe Stabilität erreichen. Dieses Modul sendet mit dem RFM12B auf FSK Modulation ist von daher weniger störanfällig (UKW ist eben besser als MW ;-) ). In einem separaten Blogpost beschreibe ich den Empfänger. In weiteren Blogposts wird beschrieben, wie ich die Daten in einer RRD Datenbank speichere und per Webinterface grafisch darstelle.

Die TinyTX Lösung sendet neben der Temperatur und der Feuchte, gemessen mit einem DHT22 zusätzlich die Versorgungsspannung. Damit wird ein Batteriewechsel gut planbar. Die Platine braucht extrem wenig Strom, da die Software den Sleep Modus nutzt. Momentan nutze ich LiIon Akkus mit einer Diode in Reihe (damit ca. 3,2 – 3,8V). Der DHT22 braucht mindestens 3V, sinkt die Versorgungsspannung darunter, werden falsche Feuchtewerte gemessen. Die Software von Nathan habe ich geringfügig angepasst und übertrage zusätzlich die Minuten seit dem letzten Reboot. Den Code findet ihr auf Github.

 

 

Hier noch ein Foto des Fehlversuchs mit DHT22, billigem China Sender und ATTiny85.

Der KW9010 enthält letztendlich auch nur einen billigen China Sender.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht am 1. Mai 2014, in Arduino, RFM12B. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Interessanterweise hab ich selbst vor ein paar Tagen ein paar von diesen Sensoren selbstgebaut. Aber mit dem „China“-Sender, nem Attiny85 und nem DHT11 als Test. Somit kostet das Ganze (wenn man Löt- und Ätzkram hat) nur 5 Euro pro Sensor. Funktioniert einwandfrei, ist in mein FHEM eingebunden. Die Batteriespannung wird auch mitgesendet. Betrieb im Moment mit 1×18650 Akku.
    Mit der gleichen Methode aber ohne Sensor hab ich auch alte Bewegungsmelder funkfähig gemacht, ebenfalls mit at85 und China Sender. Etc.

    • Hoi rudi

      Mich würde interessieren, wie genau du das in FHEM umgesetzt hast um die Werte korrekt zu empfangen. Ich bin gerade auch daran, einen Bewegungsmelder auf 868 Mhz Basis zu bauen. Bisher habe ich das mit einem ESP realisiert via wifi. Das ist aber nicht sinnvoll mit Batterie/Akku zu nutzen. Bin vor allem im empfangen der Funk Daten und deren Auswertung interessiert.

      Danke und Gruss
      mike

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